The Ballad of Saving Silverman

In dieser Woche ist es 20 Jahre her, dass Neil Diamond in der Schmonzette “Saving Silverman” einen Cameo-Auftritt hatte. Er verhalf dort einem Fan, der Teil einer ND-Tribute-Combo war, zum Liebesglück. Erinnert ihr Euch? 

Damals fand ich den Film ausnehmend blöd und es dauerte Jahre, bis ich mir wesentlich mehr als die “relevanten” Ausschnitte angesehen habe. Zwanzig Jahre später bin ich altersmilde, abgestumpft oder eben nicht mehr so streng: jedenfalls kann ich mir das Werk wesentlich entspannter ansehen als damals.

Ob der deutsche Titel “Zickenterror” jetzt besonders literarisch ansprechend ist, sei dahingestellt; ich finde es aber amüsant, wie sich die (damals) jungen Herren mit Neil auseinandersetzen. Der Streifen ist insgesamt eher “schlecht”, vermutlich sind es auch eher die ND-Fans, die etwas daraus ziehen. Wie gesagt, in meiner Skala ist er immerhin von total doof zu aushaltbar gerutscht. 😉 

Wie ist das mit Euch, was haltet ihr von “Saving Silverman”? Der Soundtrack war jedenfalls gut, neben einigen von Neils Klassikern hört man z.B. “I Believe In Happy Endings”, das ein ziemlich netter Song war und zu den Highlights des Albums “Three Chord Opera” gehörte…

Aleta

NDFan seit 1989 und bisher nicht mehr losgekommen. 1999, 2008, 2011, 2015 und 2017 in London, Köln und Oberhausen, Mannheim, Amsterdam und Hamburg live dabei. 🙂

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7 Antworten

  1. Antonia sagt:

    Hi, ich hab den Film nie gesehen! Ich glaub da hab ich auch nicht viel versäumt. Mir reichen die paar Schnipsel, die man auf YouTube zu sehen bekommt.
    NeilLove Antonia.

  2. Aleta sagt:

    Das ist höchstwahrscheinlich auch alles, was man gesehen haben “muss”. Das Frauenbild in diesem Film ist hanebüchen, die Witze sind platt bis unflätig, und ohne Neil wäre das alles nicht auszuhalten 😉

  3. Only me sagt:

    Wir sind alle irgendwie “Neil-süchtig” 😉, daher freuen wir uns wahrscheinlich über (fast) alles, was wir von ihm hören oder sehen.
    Die Betonung liegt hier auf “fast”, denn dieser Streifen gehört (für mich) sicher nicht dazu! Keine Ahnung, was Neil dazu bewogen hat, sich auf die Klamauk Ebene zu begeben… 😢

  4. Heartlight sagt:

    Das war Promo für ihn, oder?

  5. Starflight sagt:

    Sehe ich auch so. Neil konnte ein paar Lieder von der TCO vorstellen. Ich habe mir den Film damals im Kino angeschaut . In so einen Streifen würden mich normalerweise keine 10 Pferde kriegen. Das Beste war der Beginn des Konzerts am Filmschluss mit “Holly holy”.

  6. elisabeth sagt:

    Vielleicht kannte Neil Jack Black auch schon vorher und hat deswegen mitgespielt.
    Denn bei seinem Konzert im Greek Theatre 2012 hat er Jack auf die Bühne geholt, um mit ihm zusammen Sweet Carolien zu singen.
    Und die beiden hatten reichlich Spaß miteinander.
    Jackk hat übrigens eine tolle Stimme.

    https://www.youtube.com/watch?v=BKhDi1bmpM0

  7. Aleta sagt:

    Ich vermute auch eher, dass es ein Freundschaftsakt war. Klassische Promotion fällt raus, da falsche Zielgruppe. Und auch für eine Imagekampagne, um cooler zu wirken, wäre das nicht der geeignete Film gewesen.
    Story und Gags waren zu müde, um für eine “American Pie”-Fäkalhumor-Klamotte herzuhalten, damit hat Neil sich wohl eher geschadet als in irgendeiner Art für sich werben zu können. Richtig cool und für alle Zielgruppen interessant wurde er erst in der Zusammenarbeit mit Rick Rubin.

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