What’s It Gonna Be

Am 24. Januar sind die Gedanken der Fans bei Neil. Und in diesem Jahr besonders. Mr. Diamonds 77. Geburtstag ist eine Zäsur, wer kann sich ein Leben ohne Livekonzerte vorstellen? Natürlich hat man seit vielen Jahren das Bewusstsein, dass es nicht ewig so weitergehen wird. If you’re asking for my time / Isn’t much left to give you… Nun, noch haben wir ihn, noch ist er da, aber wir werden auf seine Konzerte verzichten müssen.

Alles, alles Gute zum Geburtstag, Neil Diamond! 
Er hat uns viel gegeben über die Jahrzehnte: unsterbliche Musik, Glücksmomente, Freundschaften, Liebe; ein ganzes, erfülltes Leben.
Wir sind dankbar und bleiben seine Fans, für immer! Santé, Neil, cheers und prosit. 🙂 

In den sozialen Medien kam gestern die Idee auf, zu Neils Geburtstag ein ND-Shirt zu tragen, um zu zeigen, dass seine Fans bei ihm sind.
Wir haben überlegt, ihm heute alle zu gratulieren und begonnen, Glückwünsche zu sammeln. Wer Lust hat, mitzumachen, kann ein Bild schicken (über WhatsApp, an aleta[at]neildiamondfans.de oder Twitter etc.).
Im Laufe des Tages werde ich alles zusammengestellt über die diversen Kanäle weiterleiten. Hell Yeah, Neil.

Happy Birthday!

14 Gedanken zu „What’s It Gonna Be“

  1. Auch ein Superstar ist nur ein Mensch, altert und wird irgendwann krank.
    ND hatte eine fantastische Karriere über 5 Dekaden.
    Was bin ich froh, dass ich vergangenen September auf dem Konzert in Mannheim war.
    Dachte mir, das könnte wohl die letzte Deutschland-Tour sein.

    Danke, ND, für unzählige fantastische Performances über 5 Dekaden.

  2. Ja. Dass er ein Mensch ist, vergisst man zu leicht.
    Ich bin auch mehr als froh, dass ich so „unvernünftig“ war und im September so viel Geld rausgehauen hab. Ich bereue keinen Cent!
    Die weltweiten Reaktionen und seine Reaktion zeigen wieder mal was für ein besonderer Mensch er ist. Ich bin sicher, wir werden in mit unseren „positive Vibes“ auch weiterhin begleiten. Wie man sieht, weiß er es zu schätzen und es rührt ihn. – Katie sicherlich auch.

  3. Time is all we’ll ever need
    But it’s gotta have a meaning
    You be careful how it’s spent
    Cause it isn’t going to last

    But it’s all the life I’ve got until I die
    Hell yeah it is

  4. @Elisabeth

    Hallo.

    Ich finde, du triffst es prima mit deinen Zitaten aus Neils tollem Song „Hell Yeah.“
    „Hell Yeah“ widerlegt übrigens auch die These, ND würde „nur“ gute Melodien komponieren, aber seichte Texte.

    Neil hat ne ganze Menge gute Texte gescghrieben.
    „I am…I said“, „Be“, „I´ve been this way before“, etc.

    Nun wollen wir mal nicht ganz so schwarz sehen.
    Neil hat „nur“ Parkinson.
    Er ist nicht tot.

  5. Hm, die These mit den „seichten“ Texten stammt aber eher von den nicht-Fans…Neils Lyrics gehörten schon früh zu den qualitativ herausragenden Merkmalen seiner Songs. (Siehe die Textdiskussionen im Forum, zuletzt „Practically Newborn“.

    Ganz klar gehört „Hell Yeah“ dabei in die Oberliga, wie alle Texte von ’12 Songs‘. 🙂

  6. Auch wenn ich das schon mal erwähnt haben sollte 😉 , Hell Yeah 2011 live in Mannheim war für mich die Initialzündung, um Neil Diamond Fan zu werden !!!

  7. @elisabeth: Dieser Song dürfte wohl auch Hörer faszinieren, die Neil Diamond für einen Schnulzensänger halten.

    Ich habe 2005 ohne große Erwartungen die Hörprobe heruntergeladen, die Fans vom angekündigten Album „12 Songs“ speichern durften. (Der Vorgänger „Three Chord Opera“ war eher so là là gewesen…)

    „Hell Yeah“ war einer von vier Songs, und meine Güte, der hat mich komplett umgehauen. Eins von Neils allerbesten Werken! Und dann kam die Show in Köln 2008, über die wir schon so viel geschrieben haben. Ach, es gibt so unfassbar gute Erlebnisse, die uns Neil beschert hat. „12 Songs“ habe ich heute Morgen gehört und es hat nach fast 13 Jahren überhaupt nichts von seiner Faszination verloren. Hell Yeah!

  8. „Hell Yeah“ ist sicher ein herausragender Song in Neils Spätwerk.
    Noch besser als die Studio-Version auf „12 Songs“ finde ich die Live-Version auf „HAN NYC“ (2008)

    „Three Chord Opera“ war so lala… (Aleta)– Das gilt eigentlich für so ziemlich alle ND-Alben ab „Primitive“ (1984).
    Schön, dass er mit „12 Songs“ (2005) und „Home Before Dark“ (2008) noch völlig überraschend 2 überragende Alterwerke abgeliefert hat.
    Wobei ich sogar „Home Before Dark“ favorisiere. Aber beide Rick Rubin-Alben sind überragend!

  9. Das mit den Alben muss man differenzieren. Es stimmt, die 80er waren qualitativ nicht mehr zu vergleichen mit früheren Veröffentlichungen. Aber „Tennessee Moon“ von 1996 war herausragend, eins seiner besten!

    Dafür 1993 „Live In America“ das allerschlechteste Livealbum, stimmliche Leistung unterirdisch. Kaum zu glauben, um wieviel besser er knapp 25 Jahre später gesungen hat…Auch das „Movie Album“ (1999) finde ich persönlich eher misslungen, aber es gibt viele Fans, die es lieben.

    TCO war da vergleichsweise solide, aber es fehlte die Brillianz der RR-Kollaboration. Du hast recht, ich konnte auch kaum glauben, wie gut die sind! Leider konnte er das Niveau danach nicht halten, sowohl die „Dreams“-Cover als auch „Melody Road“ sind okay, aber nicht mehr.

  10. @Aleta

    Ja, es war nicht alles seicht, was ND in den 90igern gemacht hat.
    „Tennesse Moon“ ist wohl nicht nur sein bestes Album der 90iger, sondern auch eines seiner besten überhaupt.
    Und es war auch in den Charts recht erfolgreich.
    Daneben gefällt mir noch „Lovescape“ (1991).

    Was die Live-Alben betrifft: Alle fallen ab, wenn man das legendäre HAN von 1972 als Referenz nimmt.
    Schon „Love at the Greek“ (1977) fand ich eher… na ja, suboptimal.
    Als das einzig wirklich gelungene Live-Album nach HAN empfinde ich das von 2008 (HAN, NYC, Madison Square Garden).

  11. Für Lovescape habe ich 25 Jahre gebraucht. 🙂 Als es damals erschienen ist, mochte ich einzelne Songs – fand es aber damals schon deutlich besser als „The Best Years…“ Inzwischen bin ich tatsächlich im Zielgruppenalter und höre es gerne.

    Ja, ich stimme zu, HAN ist ein epochales Album. Ganz stark auch die „Reader’s Digest“ Compilation…Eigentlich verwunderlich, dass ND als absoluter Livekünstler nicht diverseres Livematerial veröffentlicht hat. „Live In America“ hat mich schwer schockiert damals.

  12. @Aleta

    So, du bist jetzt im richtigen „Zielgruppenalter“ für „Lovescape?“
    Das ist eine interessante Vokabel.
    Gibt es das, „Zielgruppenalter“ für gewisse Alben?

    Nach dem meines Erachtens enttäuschendem Album „The Best Years of our lives“ (1988) fand ich „Lovescape“ (1991) äusserst gelungen.
    Es enthält mit dem Titelsong und Songs wie „All I really need is you“, „Common Ground“ und noch einigen anderen, wieder Songs, die eher ND waren als das, was er die Jahre vorher gemacht hat.

    Was die Live-Alben betrifft, das ist „Live in America“ wohl ohne Frage sein am wenigsten gelungenes (Es gibt keine schlechten ND-Alben, deshalb die Formulierung „am wenigsten gelungen“…*lol*)

  13. @Aleta

    — Korrektur:

    Die Formulierung „Titelsong zu „Lovescape“ “ war natürlich Unfug!
    Den Song „Lovescape“ gibt’s nicht.
    Ich meinte den Opener des Albums „If there were no dreams.“
    Meines Erachtens einer seiner schönsten Songs in Neunzigern.

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