Cherry, Cherry

Neils erster Hit von 1967 hatte ursprünglich einen anderen Text und hieß „Money, Money“. Seine Produzenten und Co-Autoren Jeff Barry und Ellie Greenwich überzeugten ihn aber, statt über Geldprobleme einen teenagerpublikumkompatiblen Song zu veröffentlichen, der sich an die süße Cherry richtet.

Und die ist vielleicht tatsächlich ein Früchtchen. Jung genug, um ihrer „Mamma“ Bescheid sagen zu müssen, mit wem sie wann ausgeht…aber was die da mit Herrn Diamond veranstaltet um ihm „ihre Liebe zu zeigen“, hat Mutter Cherry wohl eher nicht unter Kontrolle.

Tell your mamma, girl, I can’t stay long
We got things we gotta catch up on
Mmmm, you know
You know what I’m sayin‘

Also, ich weiß ehrlich gesagt nicht so ganz, welche „things“ er meint. Ihr? Die Zeile „Can’t stand still while the music is playin'“ dreht sich angeblich ums Tanzen, aber so ganz glaube ich nicht an ein Wangenküsschen beim Engtanz, dafür ist Cherry doch zu „exciting“…

No, we won’t tell a soul where we gone to
Girl, we do whatever we want to
Ah, I love the way that you do me
Cherry, babe, you really get to me

Insbesondere „the way that you do me“ ist eindeutig zweideutig. Was genau die zwei an Heimlichkeiten haben, wissen wir nicht, moven und grooven kann man ja bei durchaus sehr diversen Freizeitaktivitäten. Auch tanzen.

Der Song kam bei der Zielgruppe damals sehr gut an und heute will uns Neil damit für seine Show in Stimmung bringen. Move und groove. Dann man tau!