Sweet L.A. Days

Quelle: neildiamond.com

Knapp vier Wochen haben wir nun Hot August Night, die dritte. Im Forum wurde bereits darüber diskutiert. Da ich länger nichts veröffentlicht habe, mache ich aus meinem Bericht einen Artikel. Ihr dürft reichlich kommentieren und ggf. widersprechen! 😉

Dieses Album kauft man nicht als normale Audioausgabe, sondern zwingend mit DVD oder Blue-ray. Denn das zentrale Element ist hier die Kombination von Sound und Bild: Neil, zu diesem Zeitpunkt immerhin 71 Jahre alt, präsentiert sich als souveräner Entertainer, der sich, das Publikum und die Location feiert.

Und da sind wir beim Stichwort – wir erleben eine Party. Mr. Diamond erscheint gut gelaunt und vital, die Bässe wummern und das Publikum ist absolut zugewandt.

40 Jahre liegen zwischen HAN und HAN III, Jahrzehnte mit dutzenden großartigen Songs aus Neils Feder. Passend zum Anlass liefert Neil ein Greatest-Hits-Repertoire, das ihn fast deckungsgleich auf allen folgenden Touren begleitet hat. Mir gefällt hier die auffällige Beimischung der Publikumsreaktionen, der Applaus, die Rufe, sie gehören mit dazu. Neils Party-Arrangements sind dynamisch und laut und unterscheiden sich teilweise sehr von denen seiner letzten Tour. Wunderbar sind aber die Streicher, die vielen Songs eine besondere Note (haha) verleihen, eine tolle Ergänzung zur ohnehin vielköpfigen Band.

Mir persönlich gefallen auf diesem Album eher die Uptempo-Nummern…die Balladen hat man 2017 in so berückend schöner Performance erlebt, dass sie hier manchmal zu lapidar klingen, fast ironisch. Wobei man natürlich trotzdem die kraftvolle Intonation loben muss, auch wenn hier noch -anders als wenige Jahre später- die Betonung gerne und lange auf den Endkonsonanten liegt, eine diamondsche Spezialität. 🙂 Yesssssss!

So finde ich den Opener „Soolaimon“ gelungen und stark, während mich das Finale nicht so angesprochen hat. „I’ve Been This Way Before“ ist eins meiner Lieblingsstücke, aber Neil verfällt hier in eine Art abgehackten Sprechgesang, so dass mein Vergnügen etwas getrübt ist. Dafür freue ich mich darüber, Linda Press zu hören…Mit den Waters‘ konnte ich mich nie so recht anfreunden bisher. Dann doch lieber Linda, trotz allem.

 Sehr schön die Slow-Variante von „I’m A Believer“, die hat mir auf der 15er-Tour auch gut gefallen. „Sweet Caroline“ (oh ja, ich kann diesen Song immer noch und immer wieder hören 😉 ), hier mit Publikum und allem, gehört tatsächlich zu den schönsten Liveaufnahmen. Das ist Neil. Etwas wehmütig höre ich „Pretty Amazing Grace“, das mit seiner Dynamik genau zu Neils dortiger Performance passt, hier hätte ich mir –neben „We“- tatsächlich weitere Songs aus der Rubin-Phase gewünscht. Aber wir sind beim Feiern, also:

HAN III funktioniert für mich am Besten, wenn die Zuschauer dabei sind. „Forever In Bluejeans“ z.B. Und „Brother Love’s Traveling Salvation Show“ – obwohl ich kein Fan dieses Songs bin und mich der Backgroundgesang eher nervt, finde ich Neils Darbietung hier wirklich gut. Gesang statt Geschrei und glaubwürdige Intonation.

Von Songs wie „Glory Road“ hätte ich mir mehr Ausdruck erhofft, aber da bin ich vielleicht noch zu sehr im Bann der 2017er Konzerte. Insgesamt ist das eine gute-Laune-Platte bzw. DVD, die einem garantierte Ohrwürmer für den ganzen Tag beschert. Natürlich in keinster Weise mit der Ur-HAN zu vergleichen, aber das ist auch gar nicht die Intention. Das Album fängt die wunderbar ausgelassene Stimmung im Greek ein, und man hätte sich gewünscht, dass auch Neils Sprechanteile und sein Duett mit Jack Black den Weg in die Trackliste gefunden hätten.

Was das künstlerische betrifft, erhoffe ich mir, eines Tages Liveaufnahmen von 2017 veröffentlicht zu sehen. Neil konnte sich gesangstechnisch in den letzten zwei Jahren enorm steigern, was schon auf „Acoustic Christmas“ deutlich geworden war. Keine Betonung der Endkonsonanten mehr, wunderbar getragene Melodien statt Sprechgesang und der so berührende Ausdruck in Stücken wie „I Am…I Said“, „Both Sides Now“ und „Dry Your Eyes“, das war erstklassig. Auf HAN III hören wir ihn anders, aber nichtsdestotrotz ist das für Fans ein schönes Album.

Meine Hörtipps sind die Uptempos. 😉 Viel Vergnügen!

Fire On the Tracks

Nachdem wir bis zum 5. Oktober auf einen ausführlichen Beitrag zu Neils Auftritt im Rahmen der „Grammy Tributes“ warten müssen (PBS TV, 9 p.m.), hier eine kleine und wunderbare Überraschung:

Am 27. Juli hat sich Neil mit einer kleinen Session bei denen bedankt, die in der Gegend von Aspen/Colorado gegen die immer wieder aufkommenden Feuersbrünste kämpfen. Eine großartige Geste, und für Fans ist es eine Freude, ihn in so guter Form Gitarre spielen und singen zu hören. Wie schön! 🙂

Brother Love’s Traveling Salvation Show

Heute gab es eine echte Überraschung für Fans: für den 17. August wurde die Veröffentlichung von „Hot August Night III“ angekündigt!

Nach sechs langen Jahren bekommen wir Fans wahlweise eine Doppel-CD oder ein Bonus-Pack mit DVD oder Blueray. Man kann sich auf eine Trackliste freuen, die nicht nur die üblichen Brecher beinhaltet, sondern auch Titel, die man sonst selten oder gar nicht live gehört hat. „We“, „Chelsea Morning“, „Glory Road“ und „Stones“ lohnen bereits die Anschaffung. Bisher kann man die CDs/DVDs/Blueray nur bei amazon.co.uk vorbestellen, amazon.de listet lediglich den MP3-Download. Das wird sich vermutlich in Kürze ändern.

Die komplette Trackliste wird folgendermaßen angekündigt:

Disc: 1
Overture
Soolaimon
Beautiful Noise
Forever In Blue Jeans
Love On The Rocks
Hello Again
September Morn
Play Me
Shilo
Red, Red Wine
You Got To Me
Girl, You’ll Be A Woman Soon
Thank The Lord For The Night Time
Cherry, Cherry
Kentucky Woman
Solitary Man
Glory Road
Chelsea Morning
I’m A Believer
Happy Birthday Rose
Cracklin‘ Rosie

Disc: 2
And The Grass Won’t Pay No Mind
Pretty Amazing Grace
We
Stones
You Don’t Bring Me Flowers
Holly Holy
Morningside
Crunchy Granola Suite
Sweet Caroline
Sweet Caroline – Reprise
I Am… I Said
Walk Off
America
Brother Love’s Traveling Salvation Show
I’ve Been This Way Before
Walk Off
Band Bows
Audience Exit

Disc: 3
Same sequence as audio discs plus BONUS BEHIND THE SCENES FEATURETTE

Eine schöne August-Aussicht, vielen Dank! 🙂

Lady Magdalene

Nach einem halben Jahr Pause ist Neil anlässlich der „Songwriters Hall of Fame“-Auszeichnungen erstmals wieder öffentlich in Erscheinung getreten.
Und, wie sollte es anders sein, er scheint unverwüstlich wie eh und je:

Neben dem gewohnt professionellen Auftritt mit „Sweet Caroline“ posierte er lässig auf dem roten Teppich

und veröffentlichte über Instagram ein nettes Selfie mit der Gattin.

 Was will man mehr? Richtig, „neue Projekte“ wurden angekündigt! Ich glaube, wir dürfen gespannt sein… 🙂

Desirée

Nach den erfolgreichen Spendenaktionen zugunsten der Parkinsonforschung rund um die Welt haben sich die Diamondfans noch mehr ausgedacht, um die schmerzlich vermissten Livebegegnungen mit Mr. Diamond zu kompensieren.

Und so ist am 3. Juni der internationale „Diamond Day“: Fans rufen ihre lokalen Radiosender an, um sich ND-Songs zu wünschen, Tribute Acts spenden ihre Tageseinnahmen (natürlich an die Parkinsonforschung…) und alle genießen die zeitlose Schönheit, die in Neils Liedern bestehen bleibt. And if you can’t recall the reason / can you hear the people sing… („Dry Your Eyes“, N.D.)

Der 3. Juni ist natürlich nicht willkürlich gewählt. It was the 3rd of June singt Neil seiner „Desirée“, und vielleicht ist das einer der Songs, die wir am „Diamond Day“ zu hören bekommen. Und eigentlich ist jeder Tag ein Diamond-Tag. 🙂

In diesem Sinne verlinke ich hier meine Lieblingsversion von „Desirée“. Leicht zensiert, denn offenbar durfte man 1977 noch nicht alles im Fernsehen darlegen…zumindest nicht in den USA. Herr Maffay („Und es war Sommer…“) hat seinerzeit und hierzulande wohl mehr Freiheit genossen… 😀

Hear Them Bells

Vor Kurzem haben wir über Coverversionen im Besonderen gesprochen. Wer durch die mehr oder weniger gekonnten deutschen „Bearbeitungen“ nicht genügend Adrenalin produzieren konnte, findet vielleicht gefallen an den zwei Schmankerln, die ich in dieser Woche präsentieren möchte. Von Ferne betrachtet, handelt es sich um solide Popmusik ohne Bezug zur Diamond-Erlebniswelt, aber Insider finden doch „ein paar“ Haare in der Suppe…Beide Werke firmieren als Originalkompositionen, der Name Diamond taucht nirgends auf.

Da wäre zunächst die Darbietung von Herrn John Cafferty aus dem Jahr 1984. Wer keine Geduld für das Komplettoeuvre hat, springt zu 0:49 und hört mal genau hin:

Na, klingelts?

Und für ganz Tapfere hier noch mal den guten Bekannten Roch Voisine. Dieser Song von 1991 ist von vorne bis hinten…äh, nicht gerade originell!

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber diese beiden Beispiele gehören mit zum Frechsten, was mir jemals zu Ohren gekommen ist, das geht so nicht. Wie geht es Euch dabei? Zumindest Monsieur Voisine ist ja in der ND-Fanwelt und darüber hinaus recht berüchtigt, natürlich kam er mit diesem Song nicht ungeschoren davon. 😉

Was meint ihr denn zu Mister Cafferty? Ist das noch im Rahmen oder schon „drüber“? Für mich ganz klar on the dark outside. 😀

Everybody’s Talking

Heute ist es tatsächlich soweit: Der dritte Teil der Diamond Linguistics ist da!

Einen Riesendank an meinen Herausgeber @Heartlight, der sich auch diesmal wieder die Arbeit gemacht hat, alle Texte zusammenzustellen und in eine optisch ansprechende Form zu bringen. 🙂  Auch in diesem Band finden sich wieder wissenschaftlich höchst fundierte Betrachtungen von Neils Songtexten, kurze Erklärungen zu sprachlichen Klippen und ab und zu ein paar persönliche Einstreuungen der Autorin. 😀

Diamond Linguistics Vol. III

(Wer es verpasst hat, die beiden ersten Bände finden sich jeweils hier: Diamond Linguistics, Vol. I Diamond Linguistics, Vol. 2 )

Drei Bände in drei Jahren. Also ich könnte noch…Neil hat weiterhin reichlich Material für uns in petto. Wie sieht es aus, sollen wir eine vierte Runde anstreben? Vielleicht eine Sonderausgabe zum 20. im nächsten Jahr? 😉

Nochmals 1000 Dank an @Heartlight, der die „Veröffentlichungen“ ermöglicht hat!

Für mich sind Texte seit fast 30 Jahren jeden Tag präsent, ich denke täglich darüber nach, und das wird sich vermutlich auch nicht mehr ändern. Neil Diamond ist dabei einer der wenigen Songwriter, dessen Werk mich so sehr beschäftigt. Nachdem ich das Anglistikstudium abgeschlossen hatte, wusste ich auch warum – neben dem persönlichen Geschmack ist es tatsächlich Kunst, was man in seinen Songs findet. Viele seiner Texte sind objektiv gesehen echte Meisterwerke in Struktur und Aufbau. Word! 🙂

America

Tom Hensley, Neils Pianist und Keyboarder, hat ein Faible für Onlinekommunikation. Schon vor über 20 Jahren haben wir seine Beiträge auf seiner „Diamondville„-Seite genossen, insbesondere den Tour-Newsletter Arch Angel Post-Bugle Intelligencer (PBI). Im laufe der Zeit musste er den Webauftritt der Band  zum Blog „Diamondville Doings“ verknappen, bis die Publikation 2011 leider auslief.

Nachdem der Social-Media-Betrieb, wo Mr. Hensley selbstverständlich stets in vorderster Front dabei war, zunehmend in die Kritik gerät, schließt er nun seinen Facebookaccount auf der einen und den Kreis auf der anderen mit einer eigenen Webseite: https://hensleyfarms.com/ , die in gewohnt professionell-amüsanter Weise daherkommt. 

Dort zu finden ist eine hinreißende Hommage an Neil Diamond in Form eines Videoclips: Tom singt mit Unterstützung anderer Bandkollegen über die Jahrzehnte im diamondschen Team. Awesome! 😀

Vorhang auf für „Taking America to America“! 🙂

I Haven’t Played This Song In Years

Der Frühling ist da und wir wenden uns mal der leichteren Muse zu: Neil Diamond goes Schlager – deutsche Coverversionen sind ein weites Feld. 😉 Während es früher selbstverständlich war, landessprachliche Texte zu internationalen Hits anzubieten und nicht selten der Originalinterpret selbst vors Mikro trat, werden solche Versionen heute nur noch einem Nischenpublikum angeboten.

Schauen wir mal, was an deutschen Versionen von Neil-Diamond-Stücken so zu finden ist. In diesem Fall heißt das, sich erstmal ganz locker zu machen. Natürlich reicht keine deutsche Version an Neils Original heran, der jeweilige Interpret muss große Erwartungen erfüllen. Neil Diamond ist kein technisch perfekter Sänger, seine Performance lebt von den Brüchen und Unperfektheiten in seiner Stimme. Während seine Melodien oft eingängig und leicht klingen, sind viele Texte komplex und hintergründig, dieses „Gesamtpaket“ ist schwer zu übertragen und jede Adaption muss eigene Prioritäten setzen.

Das gelingt nur den Meistern des jeweiligen Fachs. Gelungen ist z.B. Karel Gotts „Ein besonderer Klang“ („Beautiful Noise“). Gott ist ein fähiger Sänger und nicht nur in seinem Heimatland eine absolute Institution. „Die goldene Stimme aus Prag“ mag mit den deutschen Endsilben ringen, darf aber einen soliden Text präsentieren. Ich habe ein bewegtes Video ausgewählt, wobei die Tänzerinnen im Hintergrund nicht zur Qualität und Ernsthaftigkeit beitragen, aber so musste Fernsehen damals. 😉

Auch Peter Alexander hat wenig falsch gemacht. Sein „Song in blue“ („Song Sung Blue“) ist auch im schlageresken Kontext absolut akzeptabel. Als versierter Entertainer bringt er einen pseudo-tiefgründigen Text, den man ihm aber durchaus durchgehen lässt, schließlich ist er nicht Udo Jürgens…

Dem können wir dann direkt eine abgründige Variante gegenüberstellen. Bevor Tom Astor den Stetson aufsetzte und junge Adler fliegen ließ, gesellte er sich zur Armada der Schlagerfuzzis und gab das textlich unterirdische „Komm, komm, komm, Mädchen meiner Träume“ (ebenfalls „Song Sung Blue“) zum Besten…Auch jenseits des eisernen Vorhangs konnte man dieser Platte lauschen, dort in der Version von Frank Schöbel.

Gesanglich mag das jeweils nicht beim Bügeln stören, aber beim Text handelt es sich um reinsten Flachsinn. Alexander, bitte übernehmen Sie! (Und dann holt man sehr, sehr flott wieder die Originalaufnahme hervor. Neil Diamond ist nicht zu ersetzen. Ernsthaft.)

Vielleicht hätten Tom & Frank sich zu Herzen nehmen sollen, was der Text hergibt…“Was ich auch tu‘, das hat doch keinen Sinn“. (Zitat) Joah, kommt hin, hier liegt der Schwerpunkt auf leicht verdaulichem Balzgesang für Teenieohren.

Mir fehlen die technischen Möglichkeiten, hier Tony Marshalls Version von „Canta Libre“ zu präsentieren, das ich nur auf MC vorliegen habe. 😉 Ich kann aber berichten, dass es weniger schlimm ist, als angenommen.

Absolut grauenvoll dagegen ist die Performance dieses mir vollkommen unbekannten Herrn. Es handelt sich um „Claus Markus“, der sich vergeblich bemüht, mit dem Playback und dem gnadenlosen Discofox-Muckenbeat klarzukommen. Es handelt sich um das eingedeutschte „Sweet Caroline“, das textlich erwartungsgemäß keine Ansprüche stellt.

Vor so viel Seelenlosigkeit gruselt mir, ich habe lange überlegt, das überhaupt zu teilen. Genreunterschiede hin und her, man muss Schlager nicht mögen, aber. Das. Geht. Nicht. Auch wenn man auf der Dorftenne auftritt, muss ein gewisser Anstand gewahrt bleiben.

Deshalb hier schnell eine „Übersetzung“, die man gelten lassen kann: Herr Wendland war ein Könner, wollte immerhin einst Opernsänger werden, auch wenn seine Caroline eine völlig andere ist als Neils. Old School Schwoof, deutsche Version – die süße Caroline beim ADTV-Tanztee.

Und zum guten Schluss noch eine brilliante „Holly Holy“-Adaption von der Grande Dame Daliah Lavi, fernab aller Schlagerabgründe.

Bei ihr hat man tatsächlich das Gefühl, eine adäquate Performerin anzutreffen, hier geht es nicht um glatte Wiedergabe einer gefälligen Melodie, sondern wir hören eine Sängerin, die die Atmosphäre eines Diamond-Songs tatsächlich ebenbürtig wiedergeben kann. Und die deutsche Betextung ist in diesem Fall wirklich exzellent! So geht es also auch. 🙂

Das war also ein kleines Potpourri aus deutschen Landen…es gibt noch viel mehr, wobei man wahrlich nicht alles gehört haben muss. 😀 

Was haltet ihr von solchen Bearbeitungen? Für mich ein sehr spannendes Thema, egal in welcher Sprache; wenn ich auch zugebe, dass ich Neils Songs in einer Schlagerumgebung nicht adäquat umgesetzt finde. Trotzdem interessieren mich alle „Bearbeitungen“, ob ich mich darüber ärgere oder freue, sei erstmal dahingestellt.

Let the Little Boy Sing

Neil wird in diesem Jahr (neben dem Grammy-Award für sein Lebenswerk) eine weitere hohe Auszeichnung erhalten!

Der „Johnny Mercer Award“ ist den in der Songwriters Hall of Fame aufgenommenen Künstlern vorbehalten -Neil wurde dort 1984 geehrt- und wird nur an Songschreiber verliehen, deren Werk „von höchster Qualität“ ist.

Neil Diamond to Receive Songwriters Hall of Fames Johnny Mercer Award

Neil Diamond will be honored with the Johnny Mercer Award at this June’s Songwriters Hall of Fame induction ceremony. The award is the Halls highest honor and is reserved exclusively for past inductees — Diamond was inducted in 1984.

Source: Neil Diamond to Receive Songwriters Hall of Fames Johnny Mercer Award

Für Fans ist diese späte Anerkennung eine große Freude, jedoch bleibt ein kleiner Stich der Undankbarkeit. Wird Mr. Diamond jetzt erst geehrt, weil seine Tourkarriere leider enden musste? Wieso hat XY bereits den Award erhalten? Ts, ts, ts.

So oder so ist es großartig, Neil fest als Größe der Popmusik in der  Historie verankert zu sehen. Vielleicht haben wir ja das Glück, ihn bei der ein oder anderen Verleihung persönlich zu erleben? Way, way, way to go, Neil! 🙂

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